Erdbeben und Frühwarnung
Frühwarnung vor den Folgen starker Erdbeben kann helfen, Menschenleben zu retten und Schäden zu reduzieren. Es geht dabei nicht um Erdbebenvorhersage, sondern um eine möglichst frühzeitige Warnung, nachdem ein Erdbeben sich ereignet hat. Der Vortrag zeigt ausgehend von den physikalischen Grundlagen Möglichkeiten und Grenzen einer Frühwarnung auf und demonstriert an Beispielen aus der aktuellen Forschung, welche Methoden uns bereits zur Verfügung stehen bzw. zurzeit entwickelt werden.
EWS Transport – Erdbebenfrühwarnsystem für Verkehrsinfrastrukturen
Das Projekt EWS Transport analysiert die Potentiale von Frühwarnsystemen am Beispiel eines Erdbebenfrühwarnsystems für den Schienenverkehr. Es wurde untersucht, wie sich eine schnelle und flächendeckende Frühwarnung bei Erdbeben in die Praxis umsetzen lässt. Dabei wurden die Aspekte der Echtzeitseismologie und der Risikobewertung genauso betrachtet wie die Entwicklung eines geeigneten Informationssystems auf Basis einer diensteorientierten Architektur. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Ziele und Ergebnisse des vom BMBF geförderten Projektes.

Blockierte Schienenwege nach einer Erdbebenmessung
IT-Architekturen und Dienste für das Risikomanagement
Komplexe Schadenslagen erfordern ein hohes Maß an Abstimmung zwischen den beteiligten Organisationen. Ausgehend von fachlichen und organisatorischen Anforderungen im Kontext des SoKNOS Projekts beschreibt der Vortrag den Nutzen serviceorientierter Architekturen für die Unterstützung von Führungsstäben. Die flexible Integration heterogener Informationsquellen und die Möglichkeit, über Organisationsgrenzen hinweg Informationen auszutauschen, eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Kollaboration, der Entscheidungsfindung und der Planausführung.
PARTNER
- Geophysikalisches Institut des KIT (Echtzeiteismologie)
- Fraunhofer IOSB (Informations- und Kommunikationssysteme)
FÖRDERUNG DES PROJEKTS


