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Abteilung Eisenbahwesen seit 1832

Abteilung Eisenbahnwesen

Universitätsprofessor
Dr.-Ing. Eberhard Hohnecker

Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen

Otto-Ammann-Platz 9
D-76131 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608 42248
Fax: +49 721 608 48998
E-Mail:eisenbahnUnk4∂ise kit edu
Web: eisenbahn.ise.kit.edu

Ausgewählter Ort 2010

Embedded Rail System

Der Oberbau im schienengebundenen Verkehr wird ständig erneuert und ertüchtig. Dabei werden im speziellen höher belastete Strecken mit der Festen Fahrbahn (FF) ausgestattet.

Allerdings haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass die Feste Fahrbahn im Vergleich zum Schotteroberbau (SchO) höhere Schallemissionspegel besitzt. Dies kann unter anderem auf das minimale Schall­absorptionsvermögen der glatten Betonoberfläche im Vergleich zum „porösen“ Haufwerk Schotter zurückgeführt werden.

Durch die Weiterentwicklung des ERS-Fahrwegs ist es möglich die positiven Eigenschaften der Festen Fahrbahn (reduzierte Körperschallemission um bis zu 20 dB) mit denen des Schotteroberbaus zu kombinieren (z.B. durch Anbringung von Absorbern). Wie in der folgenden Grafik gezeigt wird, gelingt es dabei die Schallemission im höherfrequenten Bereich >1000Hz im Vergleich zum Schotteroberbaus zu minimieren. Dies äußert sich in einem vom Menschen als weniger störend empfundenen Rollgeräusch.

Vergleich ERS-Fahrweg und SchO

Neben der Reduzierung der Schallemission kann auf Grund der kontinuierlichen Einbettung der Schienen festgestellt werden, dass der Verschleiß der Schienen beim ERS-Fahrweg gegenüber einer diskreten lagerung der Schienen deutlich reduziert ist. Dadurch rücken Unterhaltungsmaßnahmen wie Besonders überwachtes Gleis (BüG) beim ERS-Fahrweg in den Hintergrund.

ERS Oberbau

Die Abteilung Eisenbahnwesen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), sucht in Zusammenarbeit mit der Industrie nach weiteren Maßnahmen, um schalltechnisch eine darüber hinausgehende akustische Verbesserung der Schienenfahrwegsysteme zu erreichen.

Vergleich zwischen ERS-Fahrbahn und SchO